Wiederherstellung der Fischgängigkeit

In der Schweiz fragmentieren rund 101‘000 künstliche Hindernisse von mehr als 50 cm Höhe das Fliessgewässernetz. Dies entspricht gut 1.6 Hindernissen pro Kilometer Fliessgewässer (Zeh Weissmann et al., 2009).

Das revidierte Gewässerschutzgesetz verlangt, dass die Kantone bis 2014 ein Inventar aller Anlagen erstellen, welche die Fischgängigkeit beeinträchtigen. Sie verordnen die Sanierungspflicht, inkl. Frist und Art der Sanierung.

Die Inhaber der Anlagen sind 
bis 2030 verpflichtet, die Sanierungsmassnahmen zu konkretisieren, umzusetzen und ihren Erfolg zu kontrollieren. Die Durchgängigkeit für Fische soll sowohl flussauf- wie abwärts sicher gestellt sein (FG Art. 10).

Die übrigen Fischhindernisse sind im Zuge von Hochwasserschutz- oder Renaturierungsprojekten zu sanieren.