Sanierung des Geschiebehaushalts

In vielen Schweizer Fliessgewässern, insbesondere im Mittelland, ist der Geschiebehaushalt stark verändert (Schälchli und Kirchhofer 2012). Zum Beispiel reduzieren Dämme, Wehre, aber auch Geschiebesammler oder Uferbefestigungen den Eintrag und Transport von Geschiebe.

Das revidierte Gewässerschutzgesetz verlangt, dass die Kantone bis Ende 2014 ein Inventar aller Anlagen erstellen, welche den Geschiebehaushalt beeinflussen (GSchG Art. 43a). Sie verordnen die Sanierungspflicht, inkl. Frist und Art der Sanierung.

Die Inhaber der Anlagen sind bis 2030 verpflichtet, die Sanierungsmassnahmen zu konkretisieren, umzusetzen und ihren Erfolg zu kontrollieren.