Strukturierungsmassnahmen im Wasserbau

Revitalisierungen sollen das Gewässer morphologisch und ökologisch aufwerten. Steht einem Gewässer nicht genügend Raum zur Verfügung oder ist die Abflussdynamik unzureichend, können sich keine eigendynamischen Strukturen bilden. Im Wasserbau kommen dann oft naturnahe Strukturierungsmassnahmen zum Einsatz, um die Eigendynamik zu initiieren oder die Habitatvielfalt zu verbessern. Diese können in Wasserbauprojekten oder auch im Rahmen des Unterhalts ohne Mitfinanzierung des Bundes umgesetzt werden.

Wasser-Agenda 21 lancierte auf Initiative verschiedener Kantone hin ein Projekt, um die schweizweit dezentral vorhandenen Erfahrungen zu Strukturierungsmassnahmen zusammentragen.

Die durch das Projekt erarbeiteten praxisnahen Produkte sind in einer Zusammenarbeit mit Fachexpert:innen von Ingenieur- und Ökobüros, der Berner Fachhochschule, kantonalen Fachstellen, Fachleuten aus der Wissenschaft sowie dem Bundesamt für Umwelt BAFU entwickelt worden.

Eine Zusammenfassung des Projekts und einen Übersicht der Produkte liefert der Artikel im hydrosuisse Journal Dezember 2025.

Produkte

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