Ihre Informationsplattform zur Renaturierung der Gewässer

Der Begriff Renaturierung umfasst die Revitalisierung von Fliessgewässern und Seeufern, die Sicherung des Gewässerraums und die Reduktion der negativen Auswirkungen der Wasserkraftnutzung (Fischgängigkeit, Schwall und Sunk und Geschiebehaushalt).

Als Teil von Wasser-Agenda 21 unterstützen die «Plattform Revitalisierung» und die «Plattform Sanierung Wasserkraft» den Vollzug der Gesetzgebung und betreiben gemeinsam die Website «Plattform Renaturierung».

Die Website dient dem Austausch von Informationen, Erfahrungen und Wissen. Sie richtet sich an Fachleute, die sich mit Renaturierungsmassnahmen an Gewässern beschäftigen.

Mitteilungen

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Die nächsten Veranstaltungen

20.10.2018 Rickenbach Kalendereintrag:

Fischer schaffen Lebensraum

Workshop im Fluss

Möchtest du deinen Lieblingsbach attraktiver machen für die Fische, aber weisst nicht genau, wie? Dann ist dieser Workshop genau das Richtige für dich: hier lernst du an einem Tag, wie man eine kleine Flussaufwertung plant, worauf man dabei achten muss und vor allem, wie man verschiedene Massnahmen umsetzt. Komm mit uns in den Fluss und lerne, wie man mit einfachen Mitteln Unterstände und Strömungsvielfalt schaffen kann.

In der Schweiz sind viele tausende Gewässerkilometer in einem schlechten ökologischen Zustand. Grossräumige Revitalisierungen benötigen jedoch viel Zeit, Geld und Platz. Aber bereits kleine, einfache Aufwertungsmassnahmen im bestehenden Gerinne können kurz- bis mittelfristig die ökologische Qualität von Gewässern verbessern.

SFV

sfv-fsp.ch

22.10.2018 – 24.10.2018 Friedrichshafen (Bodensee) / D Kalendereintrag:

Nachhaltige Nutzung und Sanierung von Seen: Das Beispiel der „Blauen Augen“ im Naturerlebnisraum Oberschwaben

3. Seen-Fachtagung 2018

Wasserreiche Regionen mit vielen Seen existieren in verschiedenen Naturräumen Deutschlands und im Alpenraum. Sie unterliegen zahlreichen Nutzungen und zählen wie in Oberschwaben zudem als viel gefragte Naturerlebnisräume zu den besonderen Destinationen des Tourismusmarketings. Um diese Klein- und Grossgewässer, vom Weiher bis hin etwa zu internationalen Binnengewässern wie dem Bodensee, in einem Zustand zu erhalten oder zu bringen, der den vielfältigen Anforderungen standhält, ohne das Ökosystem nachhaltig zu beinträchtigen, bedarf es eines angepassten Managements in den Einzugsgebieten der Stillgewässer. In der oberschwäbischen Landschaft nördlich des Bodensees gibt es fast 2300 stehende Wasserflächen, die »Blauen Augen Oberschwabens«.

Schwerpunkte:

-Seen und Weiher im Spannungsfeld zwischen ökologischer Vielfalt und touristischer Erlebbarkeit

-Gewässerentwicklung zugunsten von Biodiversität, Hochwasserschutz und Lebensqualität in den Kommunen und Regionen

-Ansprüche und Nutzungskonflikte bei der Bewirtschaftung der hydrologischen Einzugsgebiete von Stillgewässern

-Regionen überschreitender Erfahrungsaustausch in limnologischen, ökologischen, landbaulichen, fischereilichen und touristischen Erkenntnissen und Erfahrungen

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Save-the-date-3.-Seentagung-2018.pdf

27.10.2018 10:00 – 16:00 Treffpunkt: Bahnhof Interlaken West Kalendereintrag:

Moderne Fischwanderhilfen zwischen Thuner- und Brienzersee

Aqua Viva-Exkursion Wasserleben

Moderne Fischwanderhilfen zwischen Thuner- und Brienzersee – sind die Seen dank diesen wieder näher zusammengerückt? Die freie Wanderung zwischen Aare und Schifffahrtskanal war den rund 22 Fischarten lange verwehrt. Nun wurden neuartige Fischwanderhilfen am Kraftwerk am Schifffahrtskanal installiert, für den Fischabstieg ein System mit Feinrechen und Fischheberinne – die erste Anlage dieser Art in der Schweiz! Gemeinsam besichtigen wir die neuen Anlagen und halten bei einer Erfolgskontrolle die Augen für Äsche und Nase offen.

Aqua Viva

www.aquaviva.ch

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